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“Unser Bildungssystem beruht auf Selektion”
TegernseerStimme / 16.10.2012
Experten aus dem Tal diskutieren: Runder Tisch zum Thema Inklusion

experten aus dem Tal


Seit dem laufenden Schuljahr gilt auch an bayerischen Schulen der Grundsatz der Inklusion. Wenn Eltern es also wünschen, müssen Kinder mit einer Behinderung an den sogenannten Regelschulen aufgenommen werden.
Doch funktioniert Inklusion in der Realität tatsächlich und wer soll “das” eigentlich bezahlen? Die Tegernseer Stimme hat vier Experten aus dem Tal eingeladen, um über die Erfahrungen und ihre Einschätzung zum Thema “gemeinsames Lernen” zu sprechen.   lesen Sie weiter . . . 
Dokumentarfilm „Berg Fidel – Eine Schule für alle“
ab 13.September im Kino
bergfidel FilmHella Wenders, eine Dokumentarfilmerin, begleitet drei Jahre lang den Schulalltag von vier Kindern einer Grundschule in Münster die das Konzept Inklusion und Integration von Kindern mit besonderen Förderbedarf vertritt.

David, Jakob, Lucas und Anita erzählen von ihrem Schulalltag, was sie in der Gemeinschaft von vielen verschiedenen Kindern bewegt.  Der Film
Am 9. August 2012 fand wie jedes Jahr ein Inklusiven Grillfest an der Seeuferanlage in Gmund statt

Grillfest 2012Mit den Schlüsselbegriffen Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung fand auch dieses Jahr wieder ein inklusives Grillfest mit Lagerfeuer für behinderte und nichtbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Seeuferanlage in Gmund statt.

Dieses jährliche Zusammentreffen wurde wie immer mit großer Begeisterung aufgenommen. Strahlender Sonnenschein, ein Buffet mit vielen Schmankerln und nicht zuletzt Martin Bichler mit seinem Gesang und Akkordeonspiel sorgte bei den Gästen für beste Stimmung.  Bildergalerie >


Veranstalter: Behindertenbeauftragter Anton Grafwallner und Frau Toni Kozemko mit Unterstützung.
Unterstützung der  "Petition zur Einführung von Fernbuslinien, bitte gleich Barrierefrei"
Der Fernbuslinienverkehr in Deutschland wird nicht barrierefrei werden, so will es die Bundesregierung in ihrem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“. Menschen mit Körperbehinderung oder mobilitätseingeschränkte Menschen können in Deutschland künftig nicht mit den Fernbussen verreisen, da es keine verbindliche Regelung geben wird, mit welcher die Barrierefreiheit festgeschrieben wird.
Für unseren Behindertenverband steht Deutschland am Scheideweg zwischen Barrierefreiheit im Fernbusverkehr oder der Diskriminierung und Ausgrenzung von behinderten Menschen für die nächsten 10 – 15 Jahre. Deshalb sollte der Verkehrsausschuss des Bundestages jetzt eine verbindliche Regelung auf den Weg bringen.
Begründung: Mit der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes soll der Fernbuslinienverkehr weitgehend liberalisiert werden. Die Bundesregierung geht in ihrer Begründung zum Gesetzentwurf davon aus, dass damit für die Verbraucher eine attraktive Beförderungsalternative eröffnet wird. Was in den Gesetzesentwürfen jedoch gänzlich fehlt, ist die verbindliche Einführung von Barrierefreiheit so wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben ist. Die Bundesregierung ignoriert bei der Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs die Rechte und Ansprüche von Menschen mit Behinderung und den demographischen Faktor. Damit werden alle mobilitätsbehinderten Fahrgäste, aber auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wie zum Beispiel Eltern mit Kleinkindern im Kinderwagen oder Senior/innen mit altersbedingten Bewegungsbeschwerden, von der Nutzung der Fernbuslinien ausgegrenzt und diskriminiert.
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, den barrierefreien Fernbuslinienverkehr und damit das Menschenrecht auf Mobilität umzusetzen.

Hier geht es zur Petition


Bernhard Endres
Tourismusberater für barrierefreies Reisen
Gündersbach 8
D-91785 Pleinfeld
2011 - UN Behindertenrechtskonvention Inklusion und Teilhabe
Anton Grafwallner, Beauftragter für Menschen mit Behinderungen
des Landkreises Miesbach und der Gemeinde Gmund ladet zum Besuch der öffentlichen Sozialbeiratssitzung des Landkreises Miesbach nach Hausham ein.

Datum: 26. Oktober 2011
Zeit: 14:00 Uhr
Adresse: Hausham, Bürgersaal, Geißstraße 1

Referat zur UN Behindertenrechtskonvention und Einladung
Ausflug der MS-Gruppen Miesbach unf Tegernsee am 06.07.2011
Auf der AueralmAusflug der MS-Gruppen Miesbach und Tegernsee auf die Aueralm.
Bei einer deftigen Brotzeit konnten alle Teilnehmer den herrlichen Ausblick über den Tegernsee genießen und den Alltag hinter sich lassen.

Gefördert wurde der Ausflug vom Aueralmverein und dem Wirt der Aueralm, Jens Kästner.
Bericht vom Seminar der Behindertenbeauftragten aus dem Landkreis Miesbach
am 27. Mai 2011 im Café Dinzler in Irschenberg.
Nachdem sich alle Teilnehmer vorgestellt hatten, berichtete Anton Grafwallner, der Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Landkreises Miesbach.
Bis 2014 lautet sein Konzept für den Landkreis – helfen, handeln und zuhören. Ziel ist es, für Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung, für alte und mobilitätseingeschränkte Menschen, den Landkreis Miesbach barrierefreier und lebenswerter zu gestalten.
   
Es folgte ein sehr informativer Vortrag über „Menschengerechtes Bauen – Ein Leben ohne Barrieren“, von Michael Klingseisen, Architekt und Sachverständiger für barrierefreies und rollstuhlgerechtes Planen und Bauen.

Der nachfolgende Überblick, vorgetragen von Anton Grafwallner, befaßte sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention. Grafwallner animierte die Behindertenbeauftragten diesbezüglich einen Aktionsplan für den Landkreis Miesbach zu entwickeln. Vereinbart wurde, dass zuerst das Vorgehen der bayerischen Staatsregierung abgewartet wird.

Anschließend berichtete Dr. Hans-Joachim Karp, Mitglied des Beirats, über die Gabriele-Oemisch-Stiftung für Menschen mit Behinderung  Die Stiftung wurde durch Frau Gabriele Oemisch (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, der Silbermedaille des Freistaates Bayern und der Ehrenmedaille der Ärzteschaft), Rottach-Egern, von Todes wegen verfügt und soll nachhaltig zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderung beitragen. 

Die Vorträge endeten mit der Teilnahme an einer Führung durch die Kaffee-Erlebniswelt und die Kaffeerösterei Dinzler und nicht zuletzt durch die Einladung von Anton Grafwallner, zu einem gemütlichen Ausklang des Tages mit einer deftigen Brotzeit im Cafe Dinzler.


Bildergalerie:

Starten der Bildergalerie: Bitte klicken Sie die Fotos an.


Seminar der Behindertenbeauftragten aus dem Landkreis Miesbach
am 27. Mai 2011 im Café Dinzler in Irschenberg: Bild 1 Seminar der Behindertenbeauftragten aus dem Landkreis Miesbach
am 27. Mai 2011 im Café Dinzler in Irschenberg: Bild 2 Seminar der Behindertenbeauftragten aus dem Landkreis Miesbach
am 27. Mai 2011 im Café Dinzler in Irschenberg: Bild 3 Seminar der Behindertenbeauftragten aus dem Landkreis Miesbach
 
DMSG-Festakt (Deutsche Multible Sklerose Gesellschaft) für ehrenamtliche Mitarbeiter 2010 in Berlin
 Ehrenamtliches soziales Engagement schenkt MS Erkrankten Mut und Zuversicht und es ermöglicht ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen.
Die deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband verleiht
Anton Grafwallner die Ehrennadel in Gold
In Anerkennung des jahrzehntelangen, unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatzes für MS Erkrankte.
Aktive Hilfsbereitschaft und persönlicher Einsatz verdienen unseren Respekt.
Mit der Ehrennadel in Gold spricht die deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft ihren aufrichtigen Dank für dieses selbstlose Engagement aus.

Berlin den 4. November 2010
Gottfried Milde
Staatsminister a.D. und erster Vorsitzender der DMSG Deutschland.

Bildergalerie >

Laudatio zu dem DSG-Festakt

Festakt 2010 in Berlin: www.dmsg.de
22. Juli 2010 - Einen schönen Tag geschenkt dank Wings for handicapped e.V.
Schlauchboot HoppetosseAm 22.07.2010, bei bestem Urlaubswetter, pflügte das Schlauchboot "Hoppetosse" mit 300 PS durch den Tegernsee und sorgte auf diese Weise dafür, dass 80 behinderte und schwerkranke Kinder und Jugendliche einen unvergesslichen Tag erleben durften.

Wir möchten uns bei den zahlreichen Helfern und Sponsoren, die die Aktion unterstützten und für Getränke und Brotzeiten sorgten, herzlich bedanken:
Allen voran bei Herrn Peter Kathan, Vorstand des Yacht Clubs Bad Wiessee mit seinen Helfern, dem Yachtclubwirt Christophe Laurent, sowie den Rotariern von Tegernsee und Schliersee, der Wasserwacht Gmund und der DLRG Gmund, der Metzgerei Walch und der Bäckerei Hauser und vielen anderen.

Bildergalerie und Video >

Unter der Homepage www.w4h.de könnt ihr Wissenswertes über den Verein - Wings for handicapped e.V. - erfahren.
17.12.2009   -   Einladung zum "Tag der eingeschränkten Mobilität" in der BMW Welt, München
BMW Welt, MünchenAuszug aus der Einladung:
"Freude kann man nur mit Freude bauen. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Produktionswelt des BMW Werk München. Erleben Sie in unseren Werkführungen – am Donnerstag den 17. Dezemberr
2009 ab 8.30 Uhr speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen - hautnah, wie nach und nach aus ca. 20.000 Einzelteilen Freude entsteht. Lernen Sie BMW Modelle mit Fahrhilfen in der BMW Welt kennen und überzeugen Sie sich selbst von den individuellen Möglichkeiten. Freude am Fahren spiegelt sich in den Aktivitäten und Erfolgen des Otto Bock Handbike Teams wider. Am Nachmittag geben die erfolgreichen Athleten in der BMW Welt Einblicke in ihre außergewöhnliche Sportart."

Jürgen Pohl (BMW), Tel. 089-382-25311, E-Mail Juergen.Pohl@bmw.de,
hat mit dieser Einladung Menschen mit Behinderung unvergessliche Stunden in der BMW Welt, München, ermöglicht.

Die Werksführung wurde von sehr kompeten und hilfsbereiten BMW-Mitarbeitern durchgeführt, dadurch hatten auch Rollstuhlfahrer keine Mühe an der Besichtigung teilzunehmen.
Der Abschluss der beeindruckenden Führung durch die Werkshallen fand in dem Bereich statt, wo die neuen BMW Modelle den Kunden übergeben werden. Dort hatte man auch Gelegenheit sich BMWs mit behindertengerechten Einbauten anzusehen und sich beraten zu lassen.

Bildergalerie >
17.10.2009   -   Im Bauernhofmuseum von Markus Wasmeier Schliersee wird wieder ein alter Hof neu aufgebaut
bei Markus Wasmaier Dabei helfen ihm 13 junge Menschen aus aller Welt im Alter von 18-28 Jahren. Sie kommen aus Nepal, Indien, Uganda, Mexiko, Philippinen, Indonesien, Schweiz, 
Italien, Vereinigte Staaten, Nigeria und Ruanda. Auf diese Weise lernen sie nicht nur mit Werkzeugen und Material umzugehen, sondern sie lernen auch die bayerische Kultur kennen. 

Am Samstag den 17. Oktober stand das Thema Menschen mit Behinderungen auf dem Programm. Dabei wurde ihnen gezeigt wie im Landkreis Miesbach Behindertenpolitik gemacht wird.Zudem wurde auch die UN-Behindertenrechtskonvention, die für alle Menschen der Welt gilt, vorgestellt.

Um den jungen Leuten Mutzu machen, wurde von drei behinderten Referenten ein Vortrag über ihre Behinderung gehalten und erklärt wie sie ihr Leben meistern.Eine Behinderung bedeutet nicht zwangsläufig Ausschluss aus der Gesellschaft. Diese Botschaft sollte den jungen Leute vermittelt werden.
Am Ende der Veranstaltung fand noch ein Blindentraining statt. Leider musste ein geplantes Rollstuhltraining wegen schlechter Witterung abgesagt werden.

Referenten waren:

Anton Grafwallner, an Multiple Sklerose erkrankt und Rollstuhlfahrer, Verkehrsingenieur und jetzt Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach
Christian Triendl, Rollstuhlfahrer durch einen Motorradunfall,jetzt Chef eines Baugeschäftes mit 16 Angestellten
Franz Schön, ein blinder Landwirt, er hatte 40 Milchkühe die auf Mutterkuhhaltung umgestellt wurden, damit er seinen Hof selbstständig bewirtschaften kann.

Zusätzliche Informationen findet man unter 
www.dekeyserandfriends.org oder www.wasmeier.de

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2009   -   Premiere - Erste Fußgängerüberquerungshilfe für alle im Landkreis Miesbach in St. Quirin (Gemeinde Gmund)
1. Fußgängerquerunghilfe in QuirinDem Behindertenbeauftragtem des Landkreises Miesbach, dem Blindenbund Rosenheim, dem Ingenieurbüro Weisser und der Gemeinde Gmund ist es gelungen eine kostengünstige Fußgängerquerunghilfe für alle Menschen zu entwickeln.

Rechtliche Grundlage für barrierefreie 
Fußgängerüberwege ist das Bayerische Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung nach Art. 9 Benachteiligungsverbot und der Art. 10 Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr und die DIN 32984.

Auf Grund der Problematik, dass Blinde und sehbehinderte Menschen mit einen weißen Langstock eine Tastkante (Höhe 3-6 cm) brauchen um sich zu orientieren, aber Rollstuhl-, Rollatorfahrer und gehbehinderte Menschen eine Nullabsenkung (schwellenlos) vom Gehweg zur Straße benötigen, ist ein tragfähiger Kompromiss entstanden. Durch die 
Verlegung von Bodenindikatoren (Noppenplatten (Aufmerksamkeitsfelder) und Rillenplatten (Richtungswegweiser), ist es möglich den Blinden und Sehbehinderten vom Gehweg zur Straße zu führen. Um den Beginn der Straße zu erkennen, werden die letzten 
drei Rillenplatten der Blindenfurt quer verlegt. Diese Querverlegung zeigt dem Blinden/Sehbehinderten, dass er sich am Straßenrand befindet und die Straße betreten kann. Mit dieser Anordnung ist es möglich den Bordstein auf Null abzusenken, dadurch können Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen, Gehbehinderte und Rollatorfahrer schwellenlos die Fahrbahn betreten. 
Diese Ausführungen der Fußgängerüberwege lassen sich auch an Ampelanlagen und an Zebrastreifen verwenden. Auf diese Weise ist eine Standardisierung möglich. 

Bildergalerie >   -   Download: Flyer
06.08.2009   -   Am 6. August 2009 fand, wie jedes Jahr, ein inklusives Grillfest an der Gmunder Seepromenade statt
Gitarrenduo Little Big BlueBeim inklusiven Grillfest an der Gmunder Seepromenade fand dieses Jahr eine sehr großzügige Scheckübergabe von 12.500€ der Auguste Steinfelder Stiftung 
(verwaltet von der Dresdner Bank) statt. Ein Teil des Geldes erhält die Sportgruppe "Handicap Integrativ" in Hausham, während der andere Teil zum Barriereabbau im Landkreis Miesbach verwendet wird. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Gitarrenduo 
"Little Big Blue". Spontan hat es seine Musikprobe vom Keller an das Strandbad verlegt, um den Teilnehmern am Grillfest eine Freude zu bereiten. Ihr Repertoire umfasste unter anderem: STS, Danzer, 
Ambros; Söllner. Insgesamt besuchten 50 behinderte und nichtbehinderte 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene das überaus gelungene Fest.

Organisation: Behindertenbeauftragter des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner, Frau Toni Kozemko und Frau Barbara von Miller.

Bildergalerie >
Am 7. August 2008 fand ein inklusives Grillfest in Gmund statt
Grilfest 7.8.2008, Gmund Basierend auf den Schlüsselbegriffen Teilhabe,Selbstbestimmung und Gleichstellung, fand an derSeeuferanlage in Gmund, ein integratives Grillfestmit Lagerfeuer statt.

Dieses jährlicheZusammentreffen von Kindern, Jugendlichen undErwachsen mit und ohne Behinderung, wurde wie immermit großer Begeisterung aufgenommen. Das Fest begannbei sehr schönem Wetter und wurde leider gegen 21:00Uhr durch einen starken Sturm vorzeitig unterbrochen,was aber die gute Stimmung nicht beeinträchtigenkonnte. Wie jedes Jahr machte Martin Bichler mitseinem Gesang und Akkordeonspiel den Gästen vielFreude.
Organisation: Der Behindertenbeauftragte des LandkreisesMiesbach, Anton Grafwallner, Frau Toni Kozemko unddie Firmgruppe Meindl. 
Samstag, 16.06.2008   -   Bedürftige und Menschen mit Behinderung erlebten heute, dank zahlreicher Sponsoren, einen kostenlosen, unvergesslichen Ausflug mit der BOB nach Passau. 
Ausflug nach Passau Gmund a. Tegernsee, 16. Mai 2008
Gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten der Marktgemeinde Holzkirchen, Helmut Griesser, dem Behindertenbeauftragen des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner und Dank vieler Spender ist es gelungen, Menschen mit Behinderung und Bedürftigen aus dem Landkreis Miesbach einen erlebnisreichen, wunderschönen Ausflug mit der Bayerischen Oberlandbahn nach Passau zu schenken.
Es nahmen 180 Personen, davon 15 Rollifahrer mit Begleitung, 4 Gehörlose mit ihrer Gebärdendolmetscherin und Bedürftige (unterstützt von den Tafeln Holzkirchen, Miesbach, Hausham und Gmund) am Ausflug teil. Einige der Gäste waren vom Orient Express, Regens Wagner und dem Kinderdorf Irschenberg. 

Im Sonderzug und während des Aufenthalts in Passau, sorgten 9 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Holzkirchen für einen reibungslosen Service. 
Das Bayerische Rote Kreuz stellte 2 Ärzte und 4 Rettungssanitäter zur Verfügung. Ein Servicetechniker vom Reha-Team Oberland war für Rollstuhlpannen zuständig. 

Der ganze Tag lief entsprechend reibungslos ab. Beginnend bei strahlenden Sonneschein mit der Fahrt nach Passau, einer Rundfahrt mit köstlichem Mittagessen auf dem 5 Sterne Donauschiff „Regina Danubia“, wurde anschließend der berühmte Passauer Dom (größte Domorgel der Welt) besichtigt.. Es folgte ein gemütlicher Stadtrundgang, bevor es wieder, glücklich und voller neuer Eindrücke, heimwärts ging.

Unser großer Dank gilt den vielen Spendern, die diesen Tag ermöglichten:
Panasonic Electric Works Europe AG, CCL Label GmbH, Raiffeisenbank im Oberland eG, Isartaler Holzhaus , Avery Dennison Zeckform Office, Sozialpreis durch Herrn Grafwallner, Transtechnik GmbH & Co.KG, Tafel Diakonieverein im Tegernseer Tal e.V, E.ON Bayern AG Regionalleitung Oberbayern, Fritz und Thekla Funke-Stiftung, Rotary-Club., Elisabethenverein Hausham, Auguste Steinfelder Stiftung; Metzgerei Holmburger, Bäcker Ratschiller und die BOB.

Bemerkung des Behinderterbeauftragten des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner zur Sonderfahrt:
„Die BOB (Bayerische Oberlandbahn) hat sich zu einem hervorragenden, innovativen und kundenfreundlichen Dienstleister entwickelt und kann uneingeschränkt weiterempfohlen werden.“
17.09.2006    -   Gemeinsamer Gottesdienst von Gehörlosen- und Hörenden in der Laurenzi Kirche in Rottach-Egern mit Kirchenführung und einer Schifffahrt auf dem Tegernsee. 
Ausflug mit Gehörlosen Veranstalter:
Der Leo Club am Tegernsee und der Behindertenbeauftragte des Landkreises Miesbach
Gebärdendolmetscherin:
Hannelore Kaltenegger.
Kirchenführung Otto Lederer

Bild:Sie sehen von links nach rechts: Hannelore Kaltenegger, Otto Lederer, Anton Grafwallner mit der Gehörlosengruppe.

Begonnen wurde der Tag in der Laurenzi Kirche in Rottach-Egern, Landkreis Miesbach, den die Gehörlosen- und Schwerhörigen aus der Region Oberbayern, gemeinsam mit der Gemeinde feierten.
Unterstützt durch die Gebärdendolmetscherin Hannelore Kaltenegger,begeisterte Pfarrer Norbert Kley mit seiner Predigt die Gemeinde und veranlasste sie zu spontanem Applaus. Anschließend gab es eine informative Kirchenführung von Otto Lederer. 
Bei der anschließenden Schifffahrt auf dem Tegernsee, ließ die Gehörlosengruppe den Tag mit einem gemütliches Mittagessen, Kaffee und Kuchen ausklingen. Auch hier begeistert Otto Lederer die Zuhörer mit seinen erstaunlichen Geschichten über den Tegernsee, während Hannelore Kaltenegger unermüdlich für die Gehörlosen in die Gebärdensprache übersetzte. 
4. Juli 2004  -  Gemeinsamer Ausflug der MS-Gruppen Tegernseer Tal und Miesbach auf die Zugspitze 
Ausflug mit MS-Gruppe  Eibsee

Anton Graffwallner beim Busausstieg  Kirche in Benediktbeuern  Kirche in Benediktbeuern

Organisiert von Anton Grafwallner, dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Miesbach, besuchten die MS-Gruppen Tegernseer Tal und Miesbach die Zuspitze und waren begeistert wie einfach es auch für Rollifahrer ist "den Gipfel zu stürmen"

Bei herrlichem Wetter war das Panorama der Berge mit Blick auf den Eibsee wirklich einmalig. Selbst recht kühle +3 Grad und ein etwas stürmischer Windkonnte die Leute nicht davon abhalten die herrliche Fernsicht von 80 km zu genießen. 

Anschließend ging die Busfahrt am Walchen- und Kochelsee entlang bis nach Benediktbeuern. Ziel war die Besichtigung der berühmten Klosterkirche. Gestärktmit einer deftigen Brotzeit im Bräustüberl des Klosters wurde der Tagesausflug beendet.
17.07 2004  -   Großer Preis von Gmund,  Handbike-Rennen und Radrennen - Tandem für Sehbehinderte
Handbikrennen, 17.07.2004 Bild: Großer Preis von Gmund / Handbikerennen

Nach einem Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenschauern startete das Rennen ein Fahrerfeld, bestehend aus 8 Handbikern und 4 Blindentadems. Der 4,5 km lange Kurs, musste viermal durchfahren werden. Die nasse Straße und ein kurzer, aber intensiver Regenguss während des Rennens, erforderte von den Fahrern volle Konzentration zum Abschätzen der Bremswege. Trotzdem wurde das Rennenein voller Erfolg für alle Beteiligten.

Großes Lob erntete die Organisation des Rennens von allen Fahrern, denn es gab nicht nur genügend reservierte Parkplätze für die Sportler, sondern auch ebenerdige Duschen und ein Behinderten WC. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls hervorragend gesorgt. Kurz vor der Siegerehrung trat noch die Gmunder Jugendgarde "Seegeister" auf und begeisterte Sportler und Zuschauer mit einer schwungvollen musikalischen Darbietung. Der 3. BürgermeisterGeorg Rabl und der Behindertenbeauftragte des Landkreises Miesbach, Anton Grafwallner, führten gemeinsam die Siegerehrung durch. 

Download der Ergebnisliste 
Großer Preis von Gmund a.T. vom 3. August 2002 
Handbike-Rennen und Radrennen - Tandem für Sehbehinderte

Reini Sampl Im Rahmen des 6. Wolfgang Pauli Gedächtnis Fußballturniers und der 1. Gmunder Blade Night, fand am 3.8.02, bei idealem Wettkampfwetter zum zweiten Mal „Der große Preis von Gmund am Tegernsee“ für Handbiker und Tandemfahrer statt. Bürgermeister Georg v. Preysing schickte das Feld mit 3 Tandems und 15 Handbikern über eine Distanz von 18 km ins Rennen. 
Vor einer begeisterten Zuschauerkulisse fanden spannende Positionskämpfe zwischen den Tandemfahrern Gerlmaier / Frey und Schön / Laucht den Handbikern Reini Sampl, Mathias Pieroth und Elmar Sternath statt. Das Publikum und sicher auch alle Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten. Janine Dangl aus Rosenheim nutzte das Rennen als letzten Test für die Weltmeisterschaft in Altenstadt. 
Bei der Preisverleihung gab es für die drei Besten wertvolle Keramikschwammerl und für alle anderen schöne Sachpreise. Erfreulich war das die Lokalmatadoren aus dem Landkreis Miesbach Elmar Sternath, Otto Zipfelmeier und Christian Triendl die Plätze 3, 5, und 8 belegten.
Nächstes Jahr möchten alle Teilnehmer gerne wieder nach Gmund kommen. 

Download der Ergebnisliste